Pool selber bauen – in wenigen Schritten zum Schwimmvergnügen

Pool selber bauen ist nicht so schwer. Zunächst ist eine ausführliche Planung wichtig. Nach der Planung beginnen die Erdarbeiten – das Ausheben des Bodens, das Anfertigen einer Bodenplatte sowie das Gießen des Fundaments für den Pool. Danach werden die Backenwände errichtet und innen sowie außen verputzt. An die Außenwände des Beckens werden schützende Noppenbahnen angebracht. Des Weiteren folgen sie Sanitärinstallation und das seitliche Auffüllen mit Erde. Dann werden die Innenwände mit Folie ausgekleidet und das Becken mit Wasser befüllt. Zum Schluss kann man den Poolbereich nach Wunsch gestalten.

Pool selber bauen

Pool selber bauen – das Vorbereiten

Zunächst sollte der künftige Poolbereich gemessen und mit Stahlstangen abgesteckt werden. Man sollte weiterhin einen Zugang von allen Seiten zum Becken und die nötigen Installationen, wie zum Beispiel die Filteranlage, einplanen. Sinnvoll ist es, eine genaue Zeichnung des Pools zu erstellen und sich darüber Gedanken zu machen ob es ein Rundpool oder ein Eckpool werden soll.

Pool selber bauen – Bodenaushub und Bodenplatte

Für den Aushub des Bodens sollte eine Baufirma beauftragt werden. Alternativ kann man sich einen Mini-Bagger ausleihen und die Erde selbst ausheben. Die ausgehobene Erde wird nur zwischengelagert, da sie zum Ausfüllen der Wände von außen benötigt wird.

Um eine Bodenplatte, die ungefähr 20 bis 30 cm dick ist, einzuschalen, sollten Baubohlen aufgestellt werden. Diese Bohlen sollten präzise ausgerichtet und fixiert werden. An die Bohlen wird eine Baufolie getackert, die den Beton gegen Feuchte schützt. Danach werden Stahlmatten ausgelegt.

Beton einfüllen und Beckenwände einrichten

Pool selber bauen2

Nach dem Auslegen der Stahlmatten wird die Bodenplatte aus Beton gegossen und der Beton sorgfältig verdichtet. Sinnvoll ist es, eine Baufolie zu legen, damit der Beton vor Witterung und Austrocknen geschützt wird. Die betonierte Bodenplatte benötigt einige Tage um abzubinden. Wenn man keine Stahlwanne verwenden möchte, dann mauert man die Poolwände. Jede dritte Reihe mauert man U-Steine, die als Zwischen-Ringanker fungieren.

Innenwände und Außenwände

Vor dem Verputzen werden Schnellputzprofile von 10 mm Stärke mit Blitzzement fixiert. Zum Verputzen der Innenwände wird ein wasserfester Putz, wie zum Beispiel Kalk-Zementmörtel, verwendet.
Die Außenwände werden ebenfalls mit Kalk-Zementputz verputzt. Die Wände werden mit einer Bitumendickbeschichtung abgedichtet, nachdem der Putz abgebunden hat.

Noppenfolie

Auf alle Wände des Pools wird eine Noppenbahn angebracht. Diese Noppenbahn schützt die Bitumenabdichtung vor Beschädigungen durch Steine.

Zu- und Abflussrohre

Für die Installation der Zu- und Abflussrohre werden HAT-Rohrschellen zur Fixierung am Becken verwendet. Die HAT-Muffen der Rohrleitung werden miteinander verklebt.

Pool selber bauen – Erde an äußerer Beckenwand auffüllen
Ungefähr 10 cm Sand oder Kies werden in die Grube als Überdeckung eingebracht. Die Schutzsicht schützt die Rohre vor scharfen Steinen. Danach wird die Erde in 30 bis 40 cm Lagen eingebracht. Und jede Lage wird mit einem Handstampfer verdichtet.

Pool selber bauen – Auskleidung mit Folie und Befüllung mit Wasser
Die Poolfolie wird sorgfältig ausgelegt. Wenn alle Foliennähte dicht sind, wird das Becken mit Wasser befüllt.

Welche Schwimmbadzubehöre es gibt, finden Sie hier. Dazu gehört beispielsweise ein Pool Roboter.

Sie wollen wissen was zu beachten ist vor der Anschaffung eines Pool Komplettset? Lesen Sie es hier nach.

Warum eigentlich keinen Rundpool?

Im Sommer bei den warmen Temperaturen möchte man sich gerne abkühlen. Am besten geht dieses natürlich im eigenen Rundpool. Doch Pool ist nicht gleich Pool, hier gibt es nämlich zahlreiche Unterschiede. Welche das im Detail sind und auf was man beim Kauf von einem Pool achten sollte, kann man nachfolgend erfahren.

Das ist ein Rundpool

Grundsätzlich ist mit Ausnahme der runden Form, bei einem Rundpool nichts gleich. So gibt es hier nämlich zahlreiche Unterschiede. Diese Unterschiede machen sich schon bemerkbar, in der Art der Aufstellung. So gibt es hier die robuste Variante aus Kunststoff, die man einfach in seinem Garten aufstellen oder aber auch eingraben kann. Alternativ gibt es dazu aber auch den runden Pool den man mit Luft aufblasen kann. Die Art von einem Pool ist hier nicht unwesentlich. Denn wenn man sich für ein Modell und das Eingraben entscheidet, hat man diesen dauerhaft in seinem Garten. Die anderen Modelle kann man jederzeit bei Bedarf wieder entfernen und aufbauen. Doch es gibt noch weitere Unterschiede, so zum Beispiel bei der Größe. Hier unterscheiden sich runde Pools sowohl in der Größe hinsichtlich der Fläche, als auch in der Höhe. Mit der Größe untrennbar verbunden ist auch die notwendige Wassermenge, die man benötigt. Die Größe ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen von der Anzahl der Nutzer, aber auch vom vorhandenen Platz.

Zubehör bei einem Rundpool

Wer einen Rundpool betreiben möchte und das insbesondere dauerhaft, der braucht auch das entsprechende Zubehör. Das Zubehör reicht hier von Pumpen, die für die notwendige Wasserqualität in einem Pool sorgt. Aber je nach Größe und Höhe bzw. Tiefe, braucht man natürlich in den Pool auch einen sicheren Einstieg. Hier kann je nach Modell eine feste oder mobile Einstiegsleiter notwendig sein. Hinsichtlich der Wasserpumpe die für ein Umwälzen und reinigen vom Wasser sorgt, muss diese natürlich auf einen Pool und die damit verbundene Wassermenge abgestimmt sein.

Kauf von einem Rundpool

Je nachdem was für ein Pool hinsichtlich Größe und Ausstattung es werden soll, ist damit ein unterschiedlicher Montage- und Kostenaufwand verbunden. Alleine schon hinsichtlich den Anschaffungskosten. Wer hier nicht zu viel für einen Pool ausgeben oder sich eine Übersicht zu den Modellen verschaffen möchte, der sollte vergleichen. Über den Handel und das Internet kann man sich eine gute Übersicht zu den Pool-Modellen verschaffen und dann auswählen, welches Modell von einem Rundpool zu einem passt. Kauf man einen Pool über das Internet, sollte man hier immer auch die anfallenden Kosten für den Versand im Blick haben, diese können nämlich je nach Größe vom Pool nicht unerheblich sein.